Freitag, 8. September 2017

Das Buch, welches ich als leichte Urlaubslektüre mitgenommen hatte, überraschte mich sehr.
Die Inhaltsangabe auf dem Umschlag des Buches versprach ein ganz anderes Buch als das, was ich gelesen habe: eine einsame 30jährige Frau, die nur arbeitet, keine Freunde hat und sich dann verliebt steht im Mittelpunkt der Geschichte:

ICH, ELEANOR OLIPHANT von Gail Honeyman
Die Autorin eröffnet dem Leser nach und nach die sehr traumatische Geschichte der jungen Frau.
Die Art wie sie ihr Leben bestreitet wirkt anfänglich unbeholfen und auch den Mitmenschen gegenüber sehr voreingenommen. Ihre entstellte Gesichtshälfte zieht immer die Blicke aller auf sich. Sie lebt zurückgezogen in ihrem eigenen Kokon.
Als sie durch Zufall in Begleitung eines Arbeitskollegen den Unfall eines alten  Mannes miterlebt, wird ihr soziales Verhalten eingefordert. Das ist ihre große Hürde.
Doch sie gibt nach und beginnt ganz langsam sich zu öffnen.
Wöchentliche Anrufe ihrer Mutter zermürben den Leser genauso wie sie.
Der Auslöser für ihre besondere Art mit Menschen umzugehen, ist ihr nicht bekannt.
Von Seite zu Seite weiterlesend erklärt sich aber ihr Verhalten.

Das Buch hat mich sehr berührt!

Allerdings hat der Klappentext nichts mit dem Inhalt des Buches gemein!